Der Freihof Sulz ist eine imposante Erscheinung, unvergleichlich in seiner Art. Der älteste Teil des Landgasthofs ist in seltener Originalität erhalten. Dazu gehören mehrere Gewölbekeller, die Backstube, sowie das Obergeschoss mit den früheren Gästezimmern und dem Ballsaal. Im Untergeschoss befinden sich die Gaststuben - in ihrem Originalzustand.

Die Speisesäle mit massivem Eichen- und Buchenparkett sind getäfelt und mit wertvollen Malereien geschmückt. Eine Malerei des Künstlers Florus Scheel aus dem Jahre 1896 spiegelt im so genannten "ägyptischen Zimmer" die Sehnsucht nach fernen Ländern der damaligen Zeit wider.

Im Ballsaal zieren liebliche Rosenranken die Wände und in der Backstube kommt ein drei Meter breiter Backofen mit weiß-blauen Kacheln zur Geltung.

Neben dem Haupthaus umfasst die Anlage ein Nebengebäude, unter dem der Mühlbach fließt, eine Kegelbahn und der Gastgarten.

Das Haus wurde in den Jahren 2006-2007 nach den Plänen von Arch.Di. Beate Nadler-Kopf  saniert.